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Speiseröhre, Tumoren und Karzinome

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Tumoren des Ösophagus

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Gutartige Tumoren (1-2 %) sind überwiegend Leiomyome (50 %) oder Fibrome, Polypen und andere mesenchymale Geschwülste.

Symptome:
Dysphagie

Diagnose:
Röntgenkontrastdarstellung, Endoskopie

Therapie:
Ausschälung möglichst ohne Verletzung der Mukosa - endoskopische Abtragung der Polypen

Ösophaguskarzinom

Maligne Tumoren des Ösophagus machen rund 10 % aller gastrointestinalen Karzinome aus. Sarkome kommen äußerst selten vor. 95 % der Karzinome sind Plattenepithelkarzinome, die übrigen vor allem Adenokarzinome aus heterotoper Magenschleimhaut (s. o.). Teilursachen der Entstehung sind Rauchen und der chronische Genuss vor allem von Obstschnäpsen.

Klinik:

Symptome:
anfangs sehr diskretes retrosternales Druckgefühl, sehr spät Dysphagie (90 %) und Schmerzen, Husten, Heiserkeit und Gewichtsabnahme, Regurgitation, okkulte Blutung

Diagnose:
Röntgenkontrastdarstellung, Endoskopie, Biopsie, histologische Untersuchung

Therapie: #pic#
Chirurgische Therapie mit kurativer oder palliativer Zielsetzung. Bei lokaler Inoperabilität kommt alternativ die Radio-Chemotherapie sowie Magenfistel oder endoskopischer Tumorverkleinerung in Frage.
Die Standardoperation ist die Tumor- und regionale Metastasenentfernung und der Ersatz durch den plastisch verlängerten Magen. Die Verbindung, früher gefährliche Anastomose, wird heute sicher mit Klammernahtgeräten hergestellt.

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Klammernaht nach Teilentfernung der Speiseröhre wegen eines Tumors. Diese Methode hat die Nähte von Hohlorganen von postoperativen Komplikationen befreit.