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| IMC Wiki | Myasthenie

Myasthenie

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Inhaltsverzeichnis:



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    Die Erkrankung beginnt zuerst an den Augenmuskeln und führt zu Doppelbildern. Das Leitsymptom der Myasthenia gravis ist die abnorme Ermüdbarkeit der willkürlichen Muskulatur und die Unfähigkeit der vollständigen Kontraktion bis hin zur Lähmung. Hervorgerufen wird diese Erkrankung durch Autoantikörper gegen die nikotinischen Acetylcholinrezeptoren der motorischen Endplatte. Durch diese Blockade wird Acetylcholin nicht mehr an die Rezeptoren gebunden. Im Thymus finden sich histologisch Lymphfollikel (80 bis 90 %) oder ein Thymom (10 %). In beiden Fällen kann die Thymektomie das Krankheitsbild deutlich verbessern.

    Konservative Therapie:
    Erhöhung der Acetylcholinkonzentrationen durch Abbauhemmung mit Acetylcholinesteraseblockern.

    Chirurgische Therapie

    Diagnose:
    klinische Symptomatik, Autoantikörpernachweis, radiologischer Tumornachweis

    Operationsindikation:
    Die Thymektomie ist die alternative oder unterstützende Behandlung der medikamentösen Therapie mit Acetylcholinesterase-Hemmern.

    Ziel der Operation:
    Die komplette Entfernung des Thymusrestkörpers oder Thymoms und die Reduktion der Antikörperproduktion.

    Operationstechnik:
    Es wird der Tumor (falls vorhanden) und stets der gesamte Thymusrestkörper entfernt.

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    Nach der Sternotomie (Längsspaltung des Brustbeins) liegt der Thymus vor dem oberen Mediastinum. Das Bild zeigt die chirurgische Anatomie und Technik der Thymektomie.

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    Dieser Eingriff gelingt auch durch ein Endoskop (Mediastinoskop), welches vom Hals aus über einen Hautschnitt eingeführt wird.

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    Bei einem von 10 Patienten kann ein Thymom entfernt werden.

    Postoperative Therapie:
    Medikamentöse Substitutionsbehandlung in der präoperativen Dosierung für einige Tage, dann Abbau der Dosis unter klinischer Kontrolle. Ergebnis der Operation:
    Auf die medikamentöse Therapie kann teilweise oder vollständig verzichtet werden.
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    > Myasthenie-Syndrom