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| IMC Wiki | Pleuraerguss

Pleuraerguss

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Inhaltsverzeichnis:



    #pic#
    Pleuraergüsse sind Ansammlungen extrazellulärer Flüssigkeit unterschiedlicher Eiweißkonzentrationen in der Pleura mit Kompression und Volumenverkleinerung der Lunge und Abnahme der Vitalkapazität. In der Thoraxübersichts-Röntgenaufnahme erkennt man (im Bild links) den rechtsseitigen Pleuraerguss.

    #pic#
    Für die Entstehung von Pleuraergüssen gibt es viele Ursachen. Der wesentliche Unterschied besteht in der Entstehung durch Exsudation oder Transsudation. Je nach physikalischem Prinzip der Entstehung sind Pleuraergüsse
    • proteinarm (Transsudat)
    • proteinreich (Exsudat)
    • zellreich (Lymphe)
    • hämorrhagisch (Venenthrombose, Tumoren)
    • einseitig (regionale Erkrankung)
    • doppelseitig (generalisierte Erkrankung).
    Klinik
    Symptome:

    Pleuraergüsse geringen Volumens und langsamer Entstehung bleiben meistens asymptomatisch. In Abhängigkeit von Volumen und der Volumenzunahme pro Zeit sind die Symptome der thorakalen Funktionsstörungen stärker oder diskreter entwickelt:
    • Belastungdyspnoe - Ruhedyspnoe
    • Schmerzen (?)
    • Infektionszeichen (nicht obligat)
    • aufgehobener Stimmfremitus
    • abgeschwächtes Atemgeräusch
    • gedämpfter Klopfschall
    • positive Bronchophonie
    #pic#
    Diagnostik:
    Zur Feststellung der exakten Diagnose hat sich das im Bild aufgezeichnete Vorgehen bewährt.

    Die Therapie zielt auf die Ursachen des Pleuraergusses. Gelingt es nicht, diese festzustellen, darf ein idiopathischer Pleuraerguss angenommen werden, z. B. aufgrund einer nicht definierbaren Kapillarpermeabilitätssteigerung. Die häufigsten Grunderkrankungen, deren Therapie zur spontanen Resorption des Ergusses führt, sind:

    Ursachen von Pleuraergüssen
    Transsudate Exsudate hämorrhagisches Exsudat
    Herzinsuffizienz
    Leberzirrhose
    nephrot. Syndrom
    Hydronephrose
    Wasser- und Elektrolytstörungen
    Lungenatelektase
    Lungenembolie
    Infektion
    Tumoren
    Metastasen
    akute Entzündungen des Bauchraumes,
    z. B. Pankreatitis
    Immunologische Kapillarschäden,
    z. B. rheumatische Arthritis
    Lymphleckagen
    Lymphstauungen
    Trauma
    maligne Tumoren
    Thoraxwandverletzungen

    #pic#
    Idiopathische Exsudate werden konservativ durch Punktionen oder besser Dauerdrainagen für einige Tage, seltener für einige Wochen, behandelt. Häufig kann der Verlauf durch Injektionen von hypertonen Glukoselösungen (z. B. 40 %) die reversible Verklebung der Pleurablätter veranlassen und den Heilverlauf abkürzen.
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