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Rachitis

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Inhaltsverzeichnis:



    Definition und klinisches Bild

    Die Rachitis gehört zu den Vitamin-D-abhängigen Osteopathien des Säuglings und des Kleinkindes. Sie ist durch Störung der Skelettmineralisiation, histologisch durch eine Vermehrung von Osteoid charakterisiert.

    Bei Vitamin-D-Mangel im Säuglings- und Kleinkindesalter und vom 3. Lebensjahr bis zur Pubertät als Spätrachitis auftretende Störung der Skelettmineralisation (in Deutschland eine Rarität geworden).

    Symptomatik
    • Verbiegung der Wirbelsäule und Extremitäten
    • Die Fontanellen bleiben offen.
    • Kraniotabes = Die Schädelkalotte ist weich, eindrückbar (später kann ein Quadratschädel zurückbleiben)
    • rachitischer Rosenkranz = Überschuss an weichem Osteoid an den Knorpel-Knochengrenzen der Rippen
    • typische Deformierungen im Kieferbereich durch Druck und Zug der Gesichtsmuskulatur, die auch nach Beseitigung des Vitamin-D-Mangels bestehen bleiben:
      • Der Oberkiefer zeigt eine Kompression mit lyraförmigem Zahnbogen und hohem Gaumengewölbe sowie Protrusion im Frontzahnbereich und offenem Biss.
      • Im Unterkiefer bilden die Eck- und Schneidezähne eine gerade Linie, die Kieferwinkel sind abgeflacht.
    • An den Zähnen findet man Schmelzhypoplasien und eine Vergrößerung der Pulpenräume.
    Prophylaxe

    Durch prophylaktische Gaben von Vitamin D bei Neugeborenen und Säuglingen kann die Entwicklung einer Rachitis vermieden werden.
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    Therapie

    • Vitamin D: Danach kommt es in der Regel innerhalb von wenigen Wochen zur Beschwerdefreiheit.
    • kieferorthopädische Behandlung der Kiefer- und Zahnstellungsanomalien, gegebenenfalls auch chirurgische Korrektur


    Quellen

    • Peters KM (Hrsg.) (2002)   Knochenkrankheiten