Das IMC WIKI ist umgezogen...

... zur OREC-Library. Um zur OREC-Library zu gelangen klicken sie auf den folgenden Link:


OREC-Library
Abb. 1
Only for registered users
Abb. 2
Only for registered users
Abb. 3
Only for registered users
Abb. 4
Only for registered users

| IMC Wiki | Uropoetisches System, Diagnostik bei Erkrankungen und Verletzungen

Uropoetisches System, Diagnostik bei Erkrankungen und Verletzungen

  • Start
  • Suche
  • von A bis Z
  • Kategorien

<< zurück



Diagnostik

Harnanalysen
Zellen im Urin: Erythozyten
Leukozyten
Epithelzellen
Zylinder: hyaline Z.
Erythrozyten-Z.
Leukozyten-Z.
Pigment-Z.
Epithel-Z.
Proteine im Urin: normal < 200 mg/d
β2 Mikroglobulin
Komplementsystem
Immunglobuline
zirkulierende Immunkomplexe
antizytoplasmatische Autoantikörper
Harnenzyme: Dipeptidylpeptidase
Alaninaminopeptidase
Leuzinaminopeptidase
Y-Glutamyltranspeptidase
alkalische Phosphatase
ATP-asen
β-N-Azetylglukosaminidase
β-Galaktosidase
Bakterien: pathologisch ab 103 - 104/ml

Die Bedeutung dieser mikroskopischen und chemischen Analysen für die Diagnostik wird bei den einzelnen Erkrankungen genannt.
ANZEIGE:
Logo IMC Uni Essen Duisburg
in Kooperation mit
Logo MVZ Kopfzentrum
Zahnimplantate,
Parodontosebehandlungen,
Aesthetische Zahnbehandlungen
zu sehr guten Konditionen
In der Praxis für Zahnmedizin im EKN Duisburg
Weitere Informationen unter www.mvz-kopfzentrum.de

Nierenfunktionsprüfungen

#pic#
Der renale Plasmadurchfluß (RPF) und die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) sind entscheidende Faktoren der Harnproduktion. Sie werden durch die Ausscheidung von verschiedenen Substanzen (Inulin, Kreatinin des Plasmas, PAH) gemessen. Inulin wird komplett ausgeschieden, Harnstoff in Abhängigkeit vom Harnzeitvolumen (z. B. geringes HZV) bedeutet Anstieg des Blutharnstoffes. Die Ausscheidung des Plasmakreatinins ist vom Glomerulusfiltrat abhängig. Ist dies zu niedrig, steigen die Kreatininkonzentrationen im Blut an.

Endogene Kreatininclearance

Plasmakreatinin wird renal ausgeschieden (Molekulargewicht 113 Dalton), daneben tubulär sezerniert. Letzteres macht die Aussage etwas unzuverlässiger. Im Alter nimmt die glomeruläre Filtrationsrate ab.
Normalwerte: 95-120 ml/min · 1,73 m2
  ♂ 98-156
  ♀ 95-160

Renale Plasmaflussbestimmungen werden mit Paraaminohippur-säure (PAH), welche durch glomeruläre Filtration und proximaltubuläre Sekretion zu 80-90 % ausgeschieden wird, durchgeführt. Im Alter nimmt die RPF ab.

Normalwerte: ♂ 613 ± 162 ml/min · 1,73 m2
  ♀ 571 ± 155 ml/min · 1,73 m2

Radioisotopenclearance: J125 Iothalmat (614 Dalton)
  Tc99m-Diethylentriaminpentaaceticacid (393 Dalton)

Urinosmolalität

Messung der Gefrierpunktserniedrigung unter Wasserentzug oder Wasserbelastung des Patienten (Durst- oder Trinkversuch).

Extremwerte 50-1400 mosm/kg
Referenzbereich 855-1335
  entsprechend einer Diurese von
  400-600 ml/Tag)

Die praktisch einfache Bestimmung des spezifischen Gewichtes von normal 1,001-1,040 ist gewöhnlich ausreichend.

renale Säureausscheidung - renal-tubuläre Azidosen - (s. u.)

Typ I minimaler pH-Wert %gt; 5,6
Typ II Morgenurin < 5,6 - bei hyperchlorämisch-hypokaliämischer Azidose

Immunologische Untersuchungsmethoden, komplement, zirkulierende Antikörper, erlauben sehr differenzierte Aussagen bei immunologisch bedingten Nephropathien.

Bildgebende Verfahren

Unter den bildgebenden Verfahren haben sich die Sonographie, die Röntgenkontrastdarstellungen, auch über die Punktion des Nierenbeckens und CT sowie MR-Untersuchungen bei Raumforderungen durchgesetzt. Isotopenuntersuchungen geben Aufschluss über Glomerulusfiltrat (GFR), tubuläre Funktion und renalen Blutfluß (RBF). Bei Nierenarterienstenosen ist die Angiographie nach wie vor unübertroffen.

#pic#
Die intravenöse Urographie ist nach wie vor die häufigste Untersuchung (Im Bild fehlende Ausscheidung rechts).

#pic#
In der Gefäßdiagnostik, vor allem nach der Nierentransplantation, spielt die Duplexsonographie eine große Rolle.

#pic#
Die Endoskopie der ableitenden Harnwege gehört heute zur Routinediagnostik und Therapie. Die Diagnostik betrifft hauptsächlich Tumoren, Blutungsquellen, Infektionen; die Therapie Harnsteine (Zertrümmerung und Extraktion), Bougierungsmaßnahmen und Katheterplazierung.