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| IMC Wiki | Respiratorisches System, Anatomie

Respiratorisches System, Anatomie

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Das respiratorische System gliedert sich in Organe der Ventilation (Nase, Trachea, Bronchien), der Diffusion (Alveolen), des vaskulären Gastransportes (Arterien, Venen) und der Diffusion in den Geweben (Kapillaren). Die Nase besteht aus der äußeren, teils knöchernen Wand und der Nasenhöhle, die mit Schleimhaut überzogen ist (Flimmerepithel mit gemischten Drüsen). Hier wird die Atemluft angewärmt, angefeuchtet und gereinigt. Knochenlamellen bilden drei Nasenmuscheln. Die Nasenhöhle ist mit Nasennebenhöhlen verbunden.

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Unter der unteren Nasenmuschel mündet der Tränen-Nasengang. In der Nase sind die Rezeptoren des olfaktorischen Systems (Riechen) untergebracht. Die Nasenhöhle setzt sich nach hinten und unten in den Rachen (Pharynx) fort. Dort kreuzen sich Mund- und Nasenhöhle, Luft- und Speiseröhre. Der Anfangsteil der Luftröhre ist die Pars laryngea, der Kehlkopfabschnitt. Hier entsteht die Stimme (vgl. Phonetisches System, Anatomie und Physiologie).
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Trachea und Bronchien

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Die Trachea (Luftröhre) verbindet den Kehlkopf mit den Bronchien. Sie wird durch 16-20 hufeisenförmige Knorpelspangen in stabiler Form gehalten Sie liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Speiseröhre, Aorta, dem rechten Lungenoberlappen und den Nerven Recurrens und Vagus. Die Hinterwand (Pars membranacea) enthält glatte Muskulatur. Bei Kontraktion verengt sich die Trachea geringfügig. Die Knorpelspangen sind durch Ringbänder miteinander verbunden und geben der Luftröhre ihre Elastizität. Aus der Trachea entspringen in der Bifurcatio tracheae der rechte und der linke Hauptbronchus. Die Blutversorgung erfolgt durch die A. thyreoidea inferior und die Rr. bronchiales, welche in Bifurkationsnähe anastomosieren.

Die Lunge

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Die Lunge passt sich den Formen der Thoraxwand, des Mediastinums und der Zwerchfelle an und begrenzt diese. Das Gewebe von rund je 2 l plus minus Atemvolumen wiegt 200 bis 400 g und wird von der Pleura visceralis eingehüllt. Aus zwei Hauptbronchien der ersten Teilung zweigen sich zwei (links) bzw. drei (rechts) Lappenbronchien ab. Die Blutversorgung erfolgt durch die Bronchialarterien, welche die Bronchien begleiten und Venen, welche zwischen den Segmenten verlaufen.

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Der Bronchialbaum besteht aus 23maliger Aufteilung der Trachea. Die 1.-4. Aufzweigung sind Bronchiolen, darüber die Terminalbronchien. Bis zur 17. Verzweigung besteht reine Leitung der Gase, von 19-23 Respiration (Gasaustausch).

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In den Lungenhili münden bzw. entspringen die A. und V. pulmonalis. Die Arterie bringt venöses Blut aus dem rechten Herzen. Die Vene transportiert das in der Lunge arterialisierte Blut in die linke Herzhälfte (vgl. Herz, Anatomie). Dort münden auch die pulmonalen Lymphbahnen, welche ein subpleurales und ein tiefes, die Bronchien begleitendes Netz bilden. Die Sammellymphknoten sind die Nodi lymphatici pulmonales (Lungenhilus), die Nodi lymphatici tracheobronchiales inf. et sup. (Bifurkation) und N. lymphatici paratracheales (paratracheal).

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Die autonomen Nerven treten als Plexus pulmonalis entlang der Bronchien ein (N. vagus, Nn. sympathici aus den oberen Brustganglien des Grenzstranges). Der N. vagus innerviert die Bronchial- und Gefäßmuskulatur. Zentripetal leitet er den Schmerz, die Messergebnisse der Dehnung und des Druckes in der A. pulmonalis. Der Sympathikus löst die Kontraktion der Gefäßmuskulatur aus und vermittelt über autonome Ganglienzellen und Gewebehormone die Kontraktion der Muskulatur und Dilatation der Arterien (vgl. Autonomes (vegetatives) Nervensystem, Strukturen und Funktionen).

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Die Alveolen (Endbläschen des Bronchialbaumes), von Blutgefäßen umgeben, leisten den Gasaustausch und bestehen aus einschichtigem Epithel und Basalmembran. Das Epithel, respiratorisches mehrreihiges Flimmerepithel in den Bronchien und Alveolarepithel (Typ I - flache Zellen für den Gasaustausch, Typ II - für die Produktion des Surfactant-Factors, Kapillarepithel und Alveolarmakrophagen) ist den unterschiedlichen Aufgaben angepasst.