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Gefäßspasmen

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Inhaltsverzeichnis:



Das kontraktile Potential der Gefäßmuskulatur kann als Reaktion auf physikalische und chemische Reize zur Kontraktion und vollständigem Verschluss auch großer Arterien führen (akutes Ischämiesyndrom). Hauptursache sind mechanische Reize durch Gefäßkatheter, Mutterkornalkalaloide (Ergotismus) und Kälte (Raynaud-Phänomen). Neurogene, myogene, endotheliale und thrombozytäre Reaktionen lösen den Gefäßspasmus aus. Klinisch stehen im Vordergrund Ischämien ganzer Extremitäten und der Finger (Digitus mortuus), Akrozyanose.
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Ergotismus

Definition: #pic#
Ergotismus ist ein Angiospasmus, ausgelöst durch ergotaminhaltige Medikamente bei chirurgischen Patienten, vorwiegend nach Eingriffen in Blutleere, traumatischen Gefäßverschlüssen oder Unterbrechungen der Blutzirkulation bei Gefäßoperationen.

Klinik:
Schmerzen, Pulslosigkeit, Parästhesien und Paresen, vorwiegend im Bereich der Extremitäten

Therapie:
  • prophylaktische Vermeidung von ergotaminhaltigen Medikamenten (Thromboseprophylaxe) im Zusammenhang mit Gefäßoperationen, Operationen in Blutleere
  • Absetzen der Medikamente
  • Prostaglandin E 1 intraarterielle, vasodilatatorische Medikamente
  • Kühlung der Extremitäten bis zum Wiedereintritt der Durchblutung
Prognose:
Das Ischämiesyndrom kann sich spontan und ohne Dauerschäden zurückbilden, aber auch zu schweren ischämischen Langzeitschäden, welche zur Amputation zwingen, führen. Individuelle Prognosen lassen sich nicht stellen.