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Einzelzahnlücke, provisorische Versorgung

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Ziele

  • Wiederherstellung der Ästhetik
  • Erhaltung der interdentalen Papille
  • Vermeidung von Druck auf den Knochen und die Gingiva
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Möglichkeiten

Abnehmbares Klammerprovisorium aus Kunststoff

Während der Heilung wird das Provisorium wiederholt unterfüttert, um die gewünschte anatomische Form zu erzielen.
Eine Gefahr bei herausnehmbaren Provisorien ist ein möglicher Druck auf den Knochen und die Gingiva.

Abnehmbares Klammerprovisorium aus Kunststoff mit aufgeklebten Brackets

Kieferorthopädische Versorgungen sind sozial mehr akzeptiert, da sie eher mit Jugend assoziiert sind und nicht mit Altern. Dieser psychologische Nachteil kann durch das Aufkleben von Brackets kaschiert werden (Jeminez-Lopez 1999).

Adhäsiv befestigte Maryland-Brücke

Jeglicher Druck auf den Knochen wird vermieden.

Einzelzahnlücke - Provisorische Versorgung nach der Freilegung

  1. Einbringen eines Abutments
  2. Anfertigung eines Kunststoffprovisoriums
  3. definitive Versorgung
Eine günstige bukko-linguale Position des gesetzten Implantates ermöglicht eine optimale Kronenform.

Die linguale Position des Implantates

  • Die definitive Krone wird nach bukkal überkonturiert.
  • Die Krone ist, bedingt durch die Knochenhöhe, etwas verlängert.
  • Die Gingiva wandert nach apikal, dadurch sind die Gingivakonturen zwischen den natürlichen Zähnen und dem Implantat unterschiedlich.
Eine genügend breite Gingivadicke nach bukkal ist erforderlich.

Die bukkale Position des Implantates

Um ein befriedigendes Ergebnis zu bekommen, können abgewinkelte Abutments oder individuell hergestellte angussfähige Copings verwendet werden.

Verbleib der Provisorien

Es ist zu empfehlen, die nicht mehr benötigten Provisorien zu säubern und verschweißt und sterilisiert dem Patienten mitzugeben.


Quellen

  • Jeminez-Lopez V (1999), Einzelzahnversorgung im Frontzahnbereich, in: Jeminez-Lopez V (Hrsg.), Orale Rehabilitation bei implantatgestütztem Zahnersatz. Quintessenz Verlag, Berlin S 21