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| IMC Wiki | Endoskopieverfahren

Endoskopieverfahren

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Inhaltsverzeichnis:



    Endoskopie (Hineinschauen) ist ein Sammelbegriff für zahlreiche Verfahren, deren Ursprung die Gastro- und Rektoskopie waren. Instrumentelle Untersuchungen durch präformierte Hohlorgane. Heute muss die konservative von der operativen Endoskopie unterschieden werden.

    Konservative Endoskopie Operative Endoskopie
    1. Nase, Kehlkopf, Luftröhre, Bronchien Schädel: Neuro-Endoskopie, Ventrikel-System, Hydrozephalus
    2. Mund, Rachen, Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm, Dünndarm, Bauhin'sche Klappe Brustraum: Thorakoskopie, Transthorakal, Interkostal-, Pleurahöhle, vgl. Respiratorisches System
    3. After, Enddarm S-Darm, Dickdarm, Ileozökalklappe, terminales Ileum Bauchraum: Laparoskopie, Transkutan, Bauchhöhle, Diagnostik, Therapie, z. B. Cholezystektomie, vgl. Digestorisches System
    4. Mund, Zwölffingerdarm, Hauptgallen- und Pankreasgang, Gallenblase Gelenke: Arthroskopie, Transkutan, Gelenkhöhle, Diagnostik, Therapie, z. B. Meniskusresektion
    5. Hals, Nase, Ohren Subkutan: z. B. endoskopische Krampfader-operation, kein präformierter Hohlraum, mit dem Endoskop wird ein Kanal gegraben. Prinzipiell eine Methode auch für tiefer gelegene Gewebe, z. B. Muskulatur.

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    Neu: Endosonographisch gesteuerte Punktionen und Punktionszytologie, vgl. Digestorisches System

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    Die Endoskopie ist zu einem der wichtigsten diagnostischen, aber auch therapeutischen Hilfsmittel in der konservativen und operativen Medizin geworden. Die Endoskopie bedient sich der natürlichen Hohlraumsysteme (Magen-Darm, Atemwege, ableitende Harnwege), im Falle der Thorakoskopie, Mediastinoskopie, Laparoskopie, Arthroskopie eines transkutanen Zuganges zu den Körperhöhlen.

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    Endoskopie mit einem Gerät der neuen Generation: Sichtkontrolle über Monitor. Hier eine ERCP (endoskopisch retrograde Darstellung des Gallen- und Pankreasgangsystems).
    Die Endoskope sind den natürlichen Pforten der Transportsysteme und deren anatomischer Beschaffenheit angepasst. Die Inspektion der Körperhöhlen (Brust und Bauch) erfolgt durch transkutanen (durch die Haut) Zugang. Die Endoskopie kann auch während einer Operation eingesetzt werden (Choledochoskopie, Enteroskopie) und erschließt damit die der konventionellen Endoskopie unzugänglichen Regionen. Ziel der diagnostischen Endoskopie ist die Feststellung von Verletzungen und Erkrankungen der Hohlorgane, die makroskopische Beschreibung und Lokalisation sowie die Entnahme von Gewebeproben (Biopsie) zur histomorphologischen (mikroskopischen) Untersuchung und bakteriologischen Differenzierung.

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    Endoskope, heute überwiegend flexible Instrumente, sind mit Instrumentenkanälen ausgerüstet, welche die Einführung von Biopsiezangen, aber auch von Instrumenten, für endoskopische Operationen erlauben.

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    Endoskope besitzen außer Lichtleitung und Glasfaseroptik Kanäle zum Einblasen und Absaugen von Gas und Flüssigkeiten sowie einen Instrumentenkanal für Mikroinstrumente. Die meisten Endoskopien werden nach einer Prämedikation und regionaler Schmerzausschaltung durchgeführt. Gelegentlich ist die Vollnarkose aber unerlässlich. Endoskopien haben eine Reihe von Röntgenuntersuchungen überflüssig gemacht, wodurch die mittlere Strahlendosis für Patienten deutlich abgesunken ist. Die zahlreichen operativen Eingriffe mit Hilfe von Endoskopien werden in den organbezogenen Abschnitten dargestellt.
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