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| IMC Wiki | Wundinfektionen

Wundinfektionen

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Inhaltsverzeichnis:



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Wunden sind praktisch ausnahmslos mit einigen Infektionserregern besiedelt. Ob sich daraus eine Wundinfektion entwickelt, hängt von der Keimzahl und Virulenz einerseits und den Abwehrmechanismen auf der anderen Seite ab. Staphylokokken sind häufig die Verursacher, vor allem an der Körperoberfläche.

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Streptokokken führen zu flächenhaften phlegmonösen Entzündungen der Haut und des Unterhautgewebes. Das Erysipel, wird durch Streptokokken verursacht.

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Infektionen durch Kontamination mit Darminhalt werden überwiegend durch eine Mischflora von Anaerobiern (Keime, die unter Luftabschluss wachsen) und gramnegativen Keimen hervorgerufen, z. B. Colibakterien. Nach Bauchoperationen oder Blindddarmentzundungen können sie eitrige Entzündungen verursachen.

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Die klinische Symptomatik beginnt mit Erwärmung, Rötung und Schmerzhaftigkeit, gefolgt von Schwellung und Fluktuation (Abszess) bis hin zur Nekrose von Gewebeteilen. Fieber tritt als septische Temperaturen, verbunden mit einer Leukozytose, auf. Der Keimnachweis erfolgt mit Hilfe von Wundabstrichen.

Die Therapie der Wundinfektionen beinhaltet neben der Behandlung der Ursachen nur im Anfangsstadium die Antibiotikatherapie, später grundsätzlich die Wundrevision und anschließende offene Wundbehandlung, Drainagen, Spülbehandlung.
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Prävention

Die Prävention von Wundinfektionen umfasst regionale Vorkehrungsmaßnahmen im Wundbereich und die Therapie von Erkrankungen, die die Entwicklung einer Wundinfektionen begünstigen. Zu den regionalen Maßnahmen gehören:
Hygienische Voraussetzungen für die Wundversorgung:
vorschriftsmäßige Räumlichkeiten, Einhaltung der allgemeinen Regeln der Krankenhaushygiene, der Antisepsis und Sterilität, Haut- und Händedesinfektion, keimfreie Geräte und Instrumente, gewebeschonendes Operieren, Entfernung von Fremdkörpern.
Bei erhöhter Infektionsgefahr, z. B. Zuckerkrankheit, wird vor der Operation als Prophylaxe ein Antibiotikum verabreicht.