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| IMC Wiki | Endstrombahn - Mikrozirkulation - Kreislauf der Lymphe

Endstrombahn - Mikrozirkulation - Kreislauf der Lymphe

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Die Arterien und Venen, deren Wand praktisch undurchlässig ist, teilen sich in den Geweben in Haargefäße (Kapillaren) auf, durch deren dünne Wand der Stoffaustausch stattfindet.
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Terminale Gefäßstrombahn

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Die Aufzweigung der großen Blutleiter in Gefäße mit immer kleinerem Kaliber: Arterien, Arteriolen, Metarteriolen, arterielle und venöse Kapillarabschnitte, Venolen und Venen. Die Mikrozirkulation und der Stoffaustausch in diesem Netzwerk von Endothelzellen auf Basalmembranen ist in den einzelnen Geweben unterschiedlich und beruht auf mikroanatomischen Unterschieden:
- kontinuierliche Blutkapillaren, Endothelzellen ohne Spalträume (Herz-, Skelettmuskel, Lunge, Gehirn)
- gefensterte Blutkapillaren (Nieren)
- diskontinuierlicher Endothelbelag und diskontinuierliche oder fehlende Basalmembran (Milz, Knochenmark, Leber)
Im Bereich des Überganges von präkapillären Arteriolen und Kapillaren finden sich vielfach glatte Muskelzellen (Sphinkteren).

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Die postterminale Strombahn beginnt in der Mitte der Kapillarstrecke mit Beginn der venösen Seite und endet vor den Sammelvenen. Zwischen den Kapillaren bestehen zahlreiche Kollateralverbindungen und Shunts, zwischen Arteriolen und Venolen, mit kontraktionsfähigen Muskelzellen bestückte arterio-venöse Verbindungen.

Messungen in der Endstrombahn

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allgemeine und lokale Faktoren, welche den Umfang und die Effektivität der Mikrozirkulation bestimmen, lassen sich messen.

Lokale Sauerstoffpartialdruckmessung

Für die Messung der Mikrozirkulation (pO2) verwenden wir heute die Mehrdraht-Oberflächenelektrode nach Kessler und Lübbers.

indirekt direkt
Hämatokrit lokaler O2-Druck
Viskosität des Blutes lokaler CO2-Druck
Laktat, Pyruvat H2-Clearance
Arteriovenöse O2-Differenz 133-Xenon-Clearance
Erythrozytenmorphologie Wärme-Clearance
Aggregationsverhalten der Thrombozyten pH
Fibrinogen Ionenkonzentrationen
intra- und extrazellulär
transkutane pO2- und Flowmessungen
Gewebemikroskopie

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Das Resultat sind pO2-Histogramme, Diagramme aus zahlreichen Messpunkten, gewonnen unter bestimmten Bedingungen der Atmung und des Kreislaufes. Im Bild das Beispiel eines physiologischen pO2-Histogrammes des Skelettmuskels unter kontrollierten Beatmungsbedingungen. Die Anzahl der Messwerte (n) beträgt 104.